Unfall mit Wohnmobil in zu niedrigem Tunnel: Kein Schadensersatz

Thema Wohnmobil-Schadensersatz. Urlaubszeit, Unfallzeit. Leider gibt es keinen Ersatz von der Kaskoversicherung, wenn ein Unfall mit einem Wohnmobil passiert und dieses durch einen zu niedrigem Tunnel gefahren ist. Wohnmobile sind seit Jahren groß im Kommen. Kein Wunder, dass sich auch die Rechtsfragen rund ums Wohnmobil häufen. Denn hier haben wir es zum Teil mit großen … Mehr lesen

VW-Abgasskandal: wo muss geklagt werden?

Bei der Geltendmachung von Ansprüchen aus dem sogenannten Abgasskandal geht es um Ansprüche aus Sachmängelhaftung bei Dieselfahrzeugen. Es sind zahlreiche Varianten, bis hin zur Rückgabe des Fahrzeuges, möglich. Eine der auftrauchenden Fragen ist: wo muss geklagt werden? Die Frage taucht auf, weil zwei unterschiedliche Anspruchsarten in Rede stehen, die sich gegen unterschiedliche Anspruchsgegner richten. Hier … Mehr lesen

Zuschauer wirft Bengalos im Fußballstadion – Ansprüche?

Wenn ein Zuschauer im Fußballstadion Böller bzw. Bengalos zündet und wirft, ist dies strafbar. Zusätzlich stellt sich die Frage nach den gegenseitigen Ansprüchen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seinem Urteil vom 9.11.2017 (Aktenzeichen VII AZR 62/7) einen Fall entschieden, in dem ein Zuschauer einen Feuerwerkskörper geworfen hatte und der veranstaltenden Verein eine Verbandsstrafe zu bezahlen … Mehr lesen

Die „Dashcam-Entscheidung“ des BGH

Die sogenannte Dashcam-Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) hat für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Man erhoffte sich eine Klärung der brisanten Grundfrage Datenschutz vs. Beweissicherung. Doch ist nun wirklich „alles klar“? Heiß in der Diskussion war nämlich in der Vergangenheit der Umgang mit Dashcams im öffentlichen Straßenverkehr. Die Rechtsprechung war uneinheitlich bei der Frage, ob die Aufnahmen einer … Mehr lesen

Unfall: wie wirken sich Vorschäden auf den Anspruch aus?

Bei der Unfallregulierung stößt man recht häufig auf das Problem, dass das beschädigte Fahrzeug bereits Vorschäden hatte. Und es stellt sich die Frage, wie sich diese Vorschäden auf die Ansprüche aus dem Verkehrsunfall auswirken. Denn es wird immer häufiger von Seiten der Versicherer bei der Unfallregulierung eingewendet, das beschädigte Fahrzeug habe einen Vorschaden gehabt. Sodann … Mehr lesen

Nutzungsausfallentschädigung: höhere Beträge bei verzögerter Ersatzbeschaffung

Das Landgericht Saarbrücken hat in seinem Urteil vom 10.11.2017 (Aktenzeichen: 13 S 97/17) erneut zugunsten der Geschädigten Partei bezogen und einen Versicherer zur Vornahme höherer Zahlungen nach einem Verkehrsunfall verursacht. In diesem Falle ging es um die Höhe der Nutzungsausfallentschädigung. Etwa drei Wochen nach dem Verkehrsunfall beschaffte der Geschädigte sich ein Ersatzfahrzeug, dessen Kauf er … Mehr lesen

„Prüfberichte“ der Versicherer ohne Bedeutung!

Immer wieder nehmen Geschädigte aus Verkehrsunfällen Kürzungen bei der Unfallregulierung klaglos hin. Dabei wissen wenige: Die sogenannten „Prüfberichte“ der Versicherer sind ohne Bedeutung, sie berechtigen grundsätzlich nicht zu Kürzungen. Nach einem Verkehrsunfall kann der Geschädigte einen Sachverständigen selbst auswählen und ihn mit der Ermittlung der Schadenshöhe beauftragen. Es gilt grundsätzlich, dass der Geschädigte dann auf … Mehr lesen

Gehbehinderung nach Frontalzusammenstoß: € 110.000,- Schmerzensgeld

Die deutschen Geriche sind im internationalen Vergleich eher zurückhaltend mit der Ausurteilung hoher Schmerzensgeldbeträge. Gelegentlich gibt es aber doch Entscheidungen in erheblicher Höhe. Nun hat ein Gericht in Bayern aufgrund einer Gehbehinderung nach Frontalzusammenstoß den Betrag von 110.000 € an Schmerzensgeld ausgeurteilt. Im März 2004 ereignete sich in Bayern ein Frontalzusammenstoß zwischen einem bei der … Mehr lesen

Melanom übersehen mit tödlichem Ausgang – Schmerzensgeld!

Wenn von einem Arzt ein Melanom übersehen wird und dies zunächst eine lange Leidenszeit nach sich zieht und sodann einen tödlichem Ausgang nimmt, kann ein Schmerzensgeld geschuldet werden. Ein tragischer Fall von ärztlichem Behandlungsfehler lag am 27. Oktober 2015 dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm zur Entscheidung vor (Aktenzeichen 26 U 63/15). Eine 55 Jahre alte Patientin … Mehr lesen

Querschnittslähmung nach Unfall ohne Gurt: € 160.000,- Schmerzensgeld

Das OLG Köln hatte in seinem Urteil vom 11. Juni 2015 (Aktenzeichen 8 U 54/17 = NJW 2016, 252) einen Fall zu beurteilen, in dem ein auf dem Rücksitz schlafender 17-jähriger unangegurtet verletzt wurde, während der Fahrer des PKW alkoholisiert und in Schlangenlinien fuhr. Als das Fahrzeug sodann zu weit nach links ab kam, lenkte … Mehr lesen